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Spanien bietet zahlreiche Bildungsoptionen, von öffentlichen bis hin zu internationalen Schulen. VIVI REAL ESTATE hat die Möglichkeiten sorgfältig anhand offizieller Quellen recherchiert und stellt hier einen umfassenden Überblick zur Verfügung. 

Haupttypen von Schulen: 


Öffentliche Schulen (Colegios Públicos)  

-Staatlich finanziert, kostenloser Unterricht 

-Folgen dem nationalen Lehrplan, mit regionalen Unterschieden  

Private Schulen (Colegios Privados)

 Von Privatpersonen oder religiösen Einrichtungen betrieben  

-Eltern zahlen meist Schulgebühren  

-Bieten spezielle pädagogische oder religiöse Programme  

Halbprivate Schulen (Colegios Concertados)  

-Staatlich finanziert, aber privat verwaltet  

-Eltern zahlen teilweise Gebühren  

-Kombination aus nationalem Lehrplan und besonderen Elementen  

Internationale Schulen (Colegios Internacionales) 

Mehrsprachiger Unterricht (Englisch, Französisch, Deutsch)  

-Folgen internationalen Lehrplänen wie IB oder anderen nationalen Systemen  

Förderschulen (Colegios Especiales)  

-Für Schüler mit besonderen Bedürfnissen: Behinderung, Lernschwierigkeiten oder Verhaltensprobleme  

-Angepasste Programme und Unterstützung  


Schulauswahl


Die Wahl hängt ab von finanziellen Möglichkeiten, pädagogischer Philosophie, Religion und den individuellen Bedürfnissen des Schülers. 


Öffentliche Bildung in Spanien 


Das spanische Bildungssystem gliedert sich in mehrere Stufen: 


Vorschulerziehung (0-6 Jahre, Educación Infantil)  

-Nicht verpflichtend, aber empfohlen  

-0–3 Jahre: Elternbeitrag, ähnlich einer Kita  

-3–6 Jahre: spielerisches Lernen, oft in Grundschule integriert  


Grundschule (6-12 Jahre, Educación Primaria)  

-Pflicht und kostenlos  

-6 Schuljahre, aufgeteilt in 3 Zyklen  

-Fächer: Spanisch, regionale Sprache, Mathematik, Kultur, Naturwissenschaften, Gesellschaft, Kunst, Sport, Musik, Technologie, Religion/Ethik  

-Schulalltag: 9:00–14:00 Uhr; Mittagessen optional; Nachmittagsbetreuung bis 17:00 Uhr  


Sekundarstufe I (12-16 Jahre, ESO)  

-Pflichtunterricht  

-Niveau vergleichbar mit niederländischem HAVO  

-Ziel: Grundwissen, Studien- und Arbeitsgewohnheiten, Vorbereitung auf weiterführende Bildung  

-Fächer: Biologie, Geographie, Geschichte, Physik, Chemie, Sprachen, Mathematik, Kunst, Sport, Technologie  


Bachillerato (16-18 Jahre)  

-Optional, Zugang zu Hochschulen  

-Wissenschaftlicher oder geisteswissenschaftlicher Zweig  


Berufsausbildung (Formación Profesional, FP)  

-Mittel- und höhere Qualifikation (Grado Medio/Superior)  

-Praxisorientiert, mit Praktika  

-Bereiche: Technik, Handel, Tourismus, Gesundheitswesen, IT, Grafikdesign, Gastronomie  


Hochschulbildung  

-Universität: Bachelor (Grado), Master (Máster), Doktorat (Doctorado)  

-Höhere Berufsbildung: technische, künstlerische oder spezialisierte Programme  


Zugang zu Universitäten 


-EU-Studierende: von der PAU-Prüfung befreit, optionale spezielle Phase möglich  

-Internationale Studierende: Umwandlung des Sekundarschulabschlusses in “Título de Bachiller” erforderlich  


Förderschulen / Sonderpädagogik 


-Für Schüler mit Behinderung, Lernschwierigkeiten, Verhaltensproblemen, ASS oder ADHS  

-Individuell angepasste Programme und Betreuung  

-Inklusionspolitik: Integration in Regelschulen, wenn möglich  

-Unterstützung: angepasste Materialien, spezialisierte Lehrer, therapeutische Interventionen  


Quellen: Spanisches Bildungsministerium (www.educacion.gob.es) 

VIVI REAL ESTATE unterstützt Familien an der Costa del Sol bei Schulwahl, Einschreibung und allen praktischen Fragen rund um das spanische Bildungssystem.