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Gesundheitssystem in Spanien

Alles, was Sie über Krankenversicherung wissen müssen

Die öffentliche Gesundheitsversorgung in Spanien gehört zu den besten der Welt und ist für Einwohner oft kostenlos. Für Nichtansässige steht sowohl die öffentliche als auch die private Versorgung zur Verfügung, aber Expats haben nicht sofort Zugang zum öffentlichen System. Es wird daher empfohlen, bei der Ankunft eine temporäre Reisekrankenversicherung abzuschließen.  

In diesem Leitfaden von ViVi Real Estate, Ihrer deutschen Maklerin an der Costa del Sol, finden Sie einen umfassenden Überblick über das spanische Gesundheitssystem und die Krankenversicherung. Sie erfahren, wer Anspruch auf öffentliche Gesundheitsversorgung hat, wie Sie einen Arzt finden, welche Kosten zu erwarten sind und erhalten Informationen über Geburten in Spanien.  

Wie funktioniert das Gesundheitssystem in Spanien?

Abgesehen von geringen Kosten wie Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente ist das öffentliche Gesundheitssystem in Spanien für Bürger und rechtmäßige Einwohner in der Regel kostenlos zum Zeitpunkt der Nutzung. Es wird hauptsächlich durch Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmern und Selbstständigen sowie durch allgemeine Steuern finanziert und von den regionalen Gesundheitsbehörden Spaniens verwaltet.
Jede Person, die in Spanien arbeitet und in das Sozialversicherungssystem einzahlt, hat in der Regel Anspruch auf den vollen Zugang zu öffentlichen Gesundheitsleistungen. Diese decken die meisten grundlegenden medizinischen Bedürfnisse ab, darunter Besuche beim Hausarzt, fachärztliche Behandlungen (mit Überweisung), Krankenhausaufenthalte und Notfallversorgung.

Ehepartner und unterhaltsberechtigte Kinder von versicherten Personen sind in der Regel ebenfalls im gleichen System mitversichert, sodass Familien über eine gemeinsame Anmeldung Zugang zur medizinischen Versorgung erhalten. In einigen Fällen können auch nicht erwerbstätige Einwohner, wie etwa Rentner oder Personen mit einem entsprechenden Aufenthaltsstatus und ausreichenden Mitteln, Anspruch auf eine öffentliche Gesundheitsversorgung haben, abhängig von den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen.

Obwohl das System eine breite und umfassende Versorgung bietet, können Patienten bei nicht dringenden Facharztterminen oder planbaren Eingriffen mit Wartezeiten rechnen, da die Leistungen regional verwaltet werden und die Nachfrage schwanken kann. Verschreibungspflichtige Medikamente werden teilweise subventioniert, wobei Patienten je nach Einkommensniveau und Art des Medikaments einen prozentualen Anteil der Kosten selbst tragen. Insgesamt ist das System darauf ausgelegt, allen rechtmäßig in Spanien ansässigen Personen einen universellen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

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Stärken und Herausforderungen im Überblick

Vor- und Nachteile der öffentlichen Gesundheitsversorgung in Spanien

Vorteile:

Nachteile:

ViVi Real Estate, Ihr Immobilien Partner an der Costa del Sol, empfiehlt allen Expats, sich über Krankenversicherungsoptionen bei einem Umzug nach Spanien zu informieren,

 um sorgenfrei Zugang zur Gesundheitsversorgung zu haben. 

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Loïs Cuppen 

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Häufig gestellte Fragen

Das spanische nationale Gesundheitssystem (SNS – Servicio Nacional de la Salud) bietet:

– Allgemein- und Kinderärzte

– Pflege- und Physiotherapie

– Hebammen und pränatale Betreuung

– Prävention, Diagnostik, Rehabilitation und Notfallversorgung

Sie erhalten einen Hausarzt zugewiesen, der Sie bei Bedarf an Fachärzte überweist.

Frei verkäufliche Medikamente sind direkt in der Apotheke erhältlich

Verschreibungspflichtige Medikamente müssen vom Arzt verordnet werden

Kinder erhalten Medikamente kostenlos; Rentner zahlen 10 %, Berufstätige bis zu 50 % der Kosten

Die Tarjeta Sanitaria kann bei Ihrem örtlichen Gesundheitszentrum beantragt werden.. Bringen Sie Ausweis und Nachweis über Ihren Sozialversicherungsstatus mit. Wenn Sie keinen Anspruch auf Sozialversicherung haben, können Sie das Convenio Especial gegen eine monatliche Gebühr abschließen.

Obwohl private Versicherung meist nicht erforderlich ist, bietet sie Vorteile wie:

– Schnelleren Zugang zu Fachärzten

– Umfassendere Abdeckung von Behandlungen

Beliebte Anbieter sind Sanitas, Adeslas und Asisa, mit durchschnittlichen monatlichen Prämien von 100–200 €, abhängig von Alter und Gesundheitszustand.

– Öffentliche Versorgung: Anmeldung bei einer örtlichen Klinik, Hausarzt wird zugewiesen

– Private Versorgung: Online nach Ärzten und Zahnärzten in der Umgebung suchen

Zahnmedizinische Versorgung wird in der Regel nicht von der öffentlichen Gesundheitsversorgung abgedeckt und muss privat organisiert werden.

– Facharzttermine: durchschnittlich 57 Tage

– Operationen: durchschnittlich 93 Tage (je nach Region unterschiedlich)

Mit Versicherung werden die Kosten für die Geburt in der Regel vollständig übernommen

Ohne Versicherung ist eine temporäre Deckung unbedingt erforderlich, insbesondere für Visa und unvorhergesehene medizinische Ausgaben