
Die Kurzzeitvermietung in Spanien „Vivienda de Uso Turístico“ (VUT) war in den vergangenen Jahren eines der meistdiskutierten Themen für Immobilienbesitzer und Investoren.
2025–2026 führten spanische Regionen, darunter auch Andalusien und die Costa del Sol, eine Reihe von neuen Regulierungen ein, die direkte Auswirkungen haben auf:
Viele Medien berichteten über Gerüchte, Verbote und extreme Maßnahmen, doch was stimmt wirklich?
Und wie beeinflussen die neuesten Vorschriften die Kaufentscheidung?
In diesem umfassenden Guide geben wir deutschen Käufern eine klare, faktenbasierte Übersicht aller relevanten Änderungen, damit Sie in 2026 sicher und informiert investieren können.
Spanien hat die Regulierung der touristischen Vermietung spürbar verschärft.
Marktberichte bestätigen: Kurzzeitvermietung war eines der wichtigsten Immobilienthemen 2025, zusammen mit der Abschaffung der Golden Visa und politischen Diskussionen über mögliche Sondersteuern.
Doch: Die Änderungen betreffen nicht alle Regionen gleich und sie bedeuten kein generelles Verbot.
Was sich im Kern geändert hat:
Wichtig für deutsche Käufer:
Kurzzeitvermietung ist weiterhin möglich, aber nur in Gebieten, in denen die Stadt aktiv Lizenzen vergibt.
Auch wenn jede Gemeinde eigene Regeln anwendet, lassen sich die wichtigsten Neuerungen wie folgt zusammenfassen:
2.1. Städte dürfen die Anzahl der VUT-Lizenzen begrenzen
Seit 2025 haben Gemeinden das Recht, die touristische Vermietung zu regulieren oder einzuschränken:
Diese Befugnisse wurden spanienweit eingeführt, um Wohnraum für Einheimische zu schützen.
2.2. Strengere Dokumentations- & Sicherheitsanforderungen
Seit 2025 müssen Eigentümer mehr Auflagen erfüllen:
2.3. Intensivere Kontrollen & höhere Strafen
Die Behörden führen deutlich öfter Kontrollen durch insbesondere in:
Ziel ist nicht, den Markt zu verhindern, sondern illegale Vermietung zu unterbinden.
Anfang 2025 sorgte ein politischer Vorschlag in Spanien weltweit für Schlagzeilen:
eine angebliche 100%-Steuer auf Immobilienkäufe von Nicht-EU-Bürgern.
Doch die Fakten sind klar:
Bedeutung für deutsche Käufer:
Sie sind EU-Bürger und wären ohnehin nicht betroffen selbst wenn der Vorschlag real geworden wäre.
Seit Februar 2025 gibt es in Spanien keine Golden Visa mehr.
Aber:
Deutsche benötigen dieses Visum ohnehin nicht, da sie durch EU-Freizügigkeit uneingeschränkt kaufen und wohnen dürfen.
Diese Änderung betrifft primär Nicht‑EU-Länder (USA, UK, China, Lateinamerika).
Für viele deutsche Investoren ist dies die wichtigste Information:
Die Vermietung von 3–11 Monaten (mid-term) benötigt keine VUT-Lizenz.
Und genau dieses Modell boomt:
Marktdaten zeigen: Málaga erlebt einen enormen Zuzug internationaler Fachkräfte, was mid-term rentals extrem profitabel macht.
Vorteile für deutsche Eigentümer:
✔ hohe Auslastung
✔ weniger Bürokratie
✔ geringere Abnutzung
✔ stabile, planbare Einnahmen
Für viele Immobilien ist mid-term sogar lukrativer als touristische Vermietung.
Marbella
Málaga
Estepona
Mijas
Benalmádena & Fuengirola
7.1. Wer bereits eine VUT-Lizenz hat → sicher
Bestehende Lizenzen werden fast immer respektiert.
7.2. Wer touristisch vermieten will → frühzeitig klären
Jede Stadt → eigenes Regelwerk.
Wir prüfen für deutsche Käufer genau:
7.3. Wer investieren will → mid-term ist eine Topstrategie
Durch Remote‑Work sind mid-term rentals:
7.4. Neubauten → beste Planungssicherheit
Viele moderne Projekte werden so geplant, dass sie mid-term optimiert sind:
Einige Projekte sind auch explizit tourismusschonend geplant.
Statt Chaos schaffen die neuen Regeln mehr Struktur, mehr Qualität und mehr Planungssicherheit.
Das Wichtigste:
Für seriöse deutsche Käufer sind die neuen Regeln eine Chance, keine Hürde.
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